„Es ist erstaunlich, wie sich der Mensch so ganz der Täuschung hingeben kann, dass das Schöne auch das Gute sei.“ – Lew Tolstoi

Eine Geschichte voller Skurrilitäten aus dem Westen Irlands mit einem Humor, so schwarz, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Beautyqueen von Leenane Bildcollage von Felix Huber

Martin McDonagh, 1970 als Sohn irischer Eltern in London geboren, wurde mit der Uraufführung seines ersten Stückes, „Die Beautyqueen von Leenane“, im Jahr 1996 schlagartig berühmt.

Ein Volksstück, es handelt in Irland, am Rande einer Insel, wo die Menschen auf- und aneinander hängen. Die irische Tristesse und Aberwitzigkeit treiben Maureen Folan auf ihrem kleinen Hügel in Leenane immer tiefer in die Verzweiflung. Draußen die Hühner in schlammigen Pfützen – drinnen in der Hütte die alte, garstige Mutter, die einfach nicht sterben will. Ein Mann muss her – doch diesen Plan hat Maureen ohne ihre intrigante und perfide Mutter gemacht.

Diese Inszenierung verschafft Eintritt in einen entstellten, aber dennoch intimen familiären Raum, dessen Atmosphäre von jahrelanger Missgunst und seelischer Grausamkeit vergoren wurde. Dabei überschlägt sich die Handlung. Ständig werden neue Fragen aufgeworfen, die zwar Antworte, aber keine Lösungen erbringen, denn in den Reden der Menschen ist längst nicht mehr klar, was Wahrheit und was Lüge ist.

Die Beautyqueen von Leenane Bildcollage von Felix Huber

 

Die „Beautyqueen von Leenane“ ist ein Stück, wo alles bereits einen Makel hat, wo selbst die guten Dinge keinen angenehmen Schauer mehr mit sich bringen – wo jeder Blick auf Flecken fällt.

In Zusammenarbeit mit der Musikerin Lydia Sarges entstand ein eigens angefertigter, experimenteller Soundtrack für diese Produktion.

Die Premiere fand am 12.10.2012 im Mo.e statt
weitere Aufführungen: 13.,14.,15.,16.10

Mit freundlicher Unterstützung von Wien Energie.

mit

Aleksandra Corovic
Jana Bohlmann
Christopher Hütmannsberger
Julian Ricker

Plakat Beautyqueen

Regie: Rieke Süßkow

Bühnenbild: Felix Huber

Musik: Lydia Sarges

Visuals: Willi Kubica
Maske: Sarah Kleindinst
Kostüm: Maria Weichesmüller
Requisite: Martin Bogisch

Licht: Max Glatz

Dramaturgie: Hanna Leuchs

Produktion: Willi Kubica, Jenny Reusse

Öffentlichkeitsarbeit: Helena Schütte

Grafikdesign: Jonathan Pielmayer

Regieassistenz: Jenny Reusse, Willi Kubica, Mario Wurmitzer
Produktionsassistenz: Raphael Grascher

Dramaturgieassistenz: Mario Wurmitzer
Assistenz: Elif Bilici