Das berühmte Theater „uMosta“ in Wien!
Karten  20€/12€ bzw. 32€/16€ Kombi-Ticket für beide Vorstellungen

Am 30. und 31. März, spielt das Teatr uMosta im Theater Brett. Auf das Wiener Publikum warten mit „Die Heirat“ (von N. Gogol) und „Der Krüppel von Inishmaan“ (von Martin McDonagh) zwei preisgekrönte Inszenierungen des russischen Mysterien-Theaters.

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Das Haus aus Perm, der östlichsten Millionenstadt Europas, wurde dreimal für den „Goldene Maske“ Theatepreis der Russischen Föderation nominiert und konnte diesen einmal für die Inszenierung von „Der Krüppel von Inishmaan“ gewinnen. Das Forbes Magazin zählt das Theater „uMosta“ zu den zehn wichtigsten Theatern Russlands. Darüber hinaus nahm es an 133 internationalen Festivals teil und zeigte seine Produktionen unter anderem in Indien, Ägypten, Deutschland, Polen, Tschechien und vielen anderen Ländern.

Der Regisseur, Gründer und künstlerischer Leiter des Theaters, Sergej Fedotov, ist Ehrenpreisträger der Russischen Förderation und der Tschechischen Republik. Seine Inszenierungen prägen einen naturalistischen Stil ganz im Sinne der russischen Tradition, sind tragisch-komisch, besitzen aber eine Spur von Mysterium und Magie. Der Funken des Übernatürlichen ist immer spürbar. Thematisiert werden außerdem die Beziehungen zwischen dem inneren „Ich“ und der Welt.

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„Die Heirat“ von N.Gogol: Anstelle einer Komödie sehen wir eine Phantasmaorgie. Ein Trugbild, gefüllt mit Wundern und unglaublichen Handlungen. Kochkarev ist dem Teufel gleich. Er verwandelt die Bühne in einen höllischen Alptraum – dunkel, Angsterfüllt und umgeben von dämonischen Kräften. Schatten und Erscheinungen auf der Bühne sind angsteinflößend und faszinierend zugleich. Gogol verarbeitet Themen wie Einsamkeit und die Schwäche von Menschen, die mit den Herausforderungen des Lebens, der ewigen Versuchung und Gegensätzlichkeiten konfrontiert sind.

Von Sergej Fedotov

Dauer: 2h20min, eine Pause

„Der Krüppel von Inishmaan“ von Martin McDonagh: Die Insenierung von Martin McDonaghs Komödie wirkt so wahrhaft Irisch, als hätten die Darsteller die Gesamtheit der Irischen Kultur und Geschichte selbst miterlebt. 2010 gewann die Inszenierung den Nationalen Russischen Theaterpreis „Goldene Maske“. Das Stück schafft eine wundersam verwobene Atmosphäre darzustellen, die einem vor Lachen Tränen in die Augen treibt. Die Charaktere bringen zum Lachen, verstören, strahlen aber Sympathie aus, indem wir unsere eigenen Laster und Bürden in einem fremden Leben, weit weg, wiedererkennen.

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Von Sergej Fedotov

Dauer: 2h40min, eine Pause

Die Stücke sind auf Russisch, mit Deutschen Übertiteln.
Die Produktion findet im Kooperation mit dem nicht.THEATER Ensemble statt.
Mit Unterstützung von Wien Kultur.